12. 09. 2026

Musik für deinen Film

Serien, For films

Dieser Beitrag richtet sich an alle, die Filme oder Videos machen.

Für Filme und Videos braucht es Musik. Musik im Film ist ein komplexes Thema, da es hier abgesehen von der passenden Auswahl an Aufnahmen um eine ganze Reihe von Rechten geht. Die sollte man kennen, um nicht plötzlich und unerwartet eine Abmahnung zu erhalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand einen Kinofilm produziert oder Aufnahmen von einem Tanzkurs bei YouTube veröffentlicht. Sobald ein bewegtes Bild mit Musik verbunden wird und dies in irgendeiner Form mit einer wirtschaftlichen Absicht oder Tätigkeit verbunden ist, brauchst du die Rechte zur Nutzung der Musikaufnahmen.

Du erfährst hier, wie du unkompliziert Rechte an Musikaufnahmen erwerben kannst.

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15. 02. 2026

Cobian 1923 und de Caro 1924 bis 26

Klassisch, Orchester, Audioqualität, Serien, Alben Tango

Cobian 1923 und de Caro 1924 bis 26

In der Serie mit Aufnahmen, deren Geschwindigkeit in sorgfältiger Recherche der damaligen Zeit angepasst wurden, stellen wir hier sechs Alben von Juan Carlos Cobian und Julio de Caro aus der Zeit vor Erfindung des elektrischen Mikrofons vor.

Cobián selber hat nicht so viel aufgenommen. Die beiden 1923er Alben stehen alleine da. Cobián hatte dieses OT gegründet, nachdem er Osvaldo Fresedo verlassen hatte. Dabei sind u.a. der Geiger Agesilao Ferrazzano und Luis Petrucelli am Bandoneon. Beide haben ebenfalls vorher bei Fresedo gespielt. Dabei ist auch Pedro Maffia (Bandoneon). Und die 2. Geige spielt kein anderer als Julio De Caro! Man kann insofern das OT Cobían von 1923 als direkten Vorläufer des OT De Caro ansehen.

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13. 02. 2026

Osvaldo Fresedo 1924 bis 1926

Klassisch, Orchester, Audioqualität, Serien, Alben Tango

Osvaldo Fresedo 1924 bis 1926

In dieser Aufnahmeperiode hat sich das später berühmt gewordene Sextett “Orquesta Típica Fresedo” unter der Leitung von Osvaldo Fresedo am Bandoneon personell, stylistisch und durch den Wechsel der vormaligen Plattenfirma Victor hin zu Nacional Odeón auch vertriebstechnisch neu aufgestellt.

Es gab in dieser Zeit durchaus “Highlghts”, jedoch wurden Einnahmen weiterhin eher im Noten- als im Plattenverkauf realisiert. Die akustische Aufnahmetechnik mit Hilfe des Trichters war einfach noch viel zu rudimentär. als dass ein wirklicher musikalischer Vertrieb hätte erfolgreich sein können.

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18. 02. 2025

Die frühen Jahre des Osvaldo Fresedo

Klassisch, Orchester, Audioqualität, Serien, Alben Tango

In diesen Tagen erscheinen neun Alben, die sich exklusiv mit den frühen Aufnahmen von Osvaldo Fresedo beschäftigen. Manches wird hier zum ersten Mal seit mehr als 100 Jahren wieder zum Tanz freigegeben. Dazu kommt, daß durch die sorgfältige Klangaufbereitung und eine Anpassung an die Geschwindigkeit mit der in den 20ger Jahren des vorherigen Jahrhunderts diese Musik aufgenommen wurde ein besonderer Hör-und Tanzgenuss entstanden ist.

Aller Anfang war die Zeit mit dem Orquesta Tipica Vicente Loduca im Jahr 1917. Hier wurde ein Tanzorchester mit Fresedo und seinem Bandoneon und Francisco Canaro an der Violine Trendsetter für alles, was später im Tango passierte. Das Loduca-Album (siehe unten) enthält alle Aufnahmen, die aktuell von Fresedo mit diesem Orchester bekannt sind.

Nach einem Ausflug in die Musikszene New Yorks erhält Fresedo 1922 einen Vertrag mit dem Label Victor und beginnt mit eigenem Orchester aufzutreten und ins Studio zu gehen. Zu der Zeit gab es noch kein elektrisches Mikrofon. Dessen Vorläufer war ein Trichter und man spricht hier deshalb auch von akustischen Aufnahmen.

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09. 06. 2024

Wie schnell tanzten sie eigentlich damals den Tango?

Klassisch, Orchester, Audioqualität, Serien, Alben Tango

Tango wird meist zu Aufnahmen getanzt, die teilweise mehr als 100 Jahren alt sind. Es knistert und rauscht und manche erleben im Tanz eine Zeitreise in eine andere Welt. Aber haben die Menschen damals wirklich die Musik so gehört, wie wir sie heute hören?

Engagierte Tontechniker haben sich oftmals viel Mühe gegeben, Knacken und Rauschen auf ein Minimum zu reduzieren. Dabei haben sie meist übersehen, dass viele Aufnahmen im Original in einer anderen Geschwindigkeit gespielt wurden, als die von ihnen bearbeitete Vorlage. Diesem äußerst interessanten Thema hat sich DJ Mark John gewidmet. Auf Grundlage seiner Recherchen veröffentlicht Danza y Movimiento eine neue Serie, in der Tangos zu hören sind, wie sie vor 100 Jahren gehört wurden. Und das führt zu einem neuen Tanzerlebnis, bei dem es möglich wird, noch tiefer in den Tango einzutauchen.

Weshalb ist die Geschwindigkeit vieler Aufnahmen falsch?

Dazu bedarf es eines kleinen aber interessanten Exkurses in die Geschichte des Bandoneons. Eine Geschichte des Tangos ohne Bandoneon ist nicht vorstellbar. Jeder hat schon mal bei einer Livemusikveranstaltung gehört, wie die Instrumente zu Beginn eines Konzertes gestimmt werden. Wenn nicht, klingt es schräg. Um zusammen musizieren zu können, bedarf es des gemeinsamen Nenners. Und das ist der sogenannte Kammerton A. Der Dirigent lauscht dem Kammerton auf seiner Stimmgabel und die Instrumente tunen sich ein. Wenn A bei allen Instrumenten gleich schwingt kann’s losgehen.

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